Aurelius: Größter Deal der Unternehmensgeschichte – Bei Ausbruch kaufen!

September 30th, 2016

Aurelius (AR4):

Die Beteiligungsgesellschaft, die neuerdings Aurelius Equity Opportunies heißt und als europäische SE firmiert, überzeugt durch eine starke Langfristperformance und lockt mit einer hohen Dividendenrendite von aktuell über 5 %.

Vergangene Woche meldete man den Verkauf der letzten Anteile am Spirituosen-Hersteller Berentzen bei dem man nach eigenen Angaben das eingesetzte Kapital um den Faktor 4 vermehrt hat.

Kurz zuvor gelang die Übernahme von Office Depot Europe, der Europatochter des bekannten US-Konzerns mit den Schwerpunkten Bürobedarf, Druck- und Dokumentendienste, Papier, Computer und Drucker, Facilitymanagement und Büromöbel. Kaufpreis wurde keiner genannt, aber es soll sich um die größte Transaktion der Firmengeschichte handeln. Office Depot Euro macht immerhin einen Umsatz von zwei Milliarden Euro.

Oddo Seydler sieht die Aktie weiter als Kauf mit Kursziel 66 Euro. Die Analysten vermuten, dass der Neuerwerb ein jährliches EBIT von 70 Millionen Euro erwirtschaften kann. Der Net Asset Value (NAV) von Aurelius lag zuletzt bei 1,32 Milliarden Euro und könnte durch den Deal entsprechend deutlich steigen.

Demgegenüber steht eine Marktkapitalisierung von 1,74 Milliarden Euro. Der Aufschlag ist auf Grund der glänzenden Historie des Unternehmens gerechtfertigt.

Mir gefällt die Aktie hervorragend. Ich rate zu Käufe bei einem Ausbruch über das Jahrestief von 57,19 Euro.

ar4

_wige MEDIA (WIG1) – Warum ich trotz Ausbruch von einem Kauf abrate

September 30th, 2016

_wige MEDIA (WIG1)

wige ist ein Marketing- und Produktionsunternehmen im Motorsport sowie bei Handball und Fußball. Zudem realisiert und plant man Veranstaltungen und Inhalte für Unternehmen, speziell für Autohersteller.

In den vergangenen fünf Jahren (2011 bis 2015) war wige fast durchgängig defizitär, nur in 2014 gelang operativ ein Minigewinn.
In 2016 soll nun der nachhaltige Turnaround gelingen bei einem erwarteten Umsatz von 73 Mio. Euro und einem Vorsteuergewinn von knapp 2 Mio. Euro. Netto sollen dabei mindestens 1 Mio. Euro hängenbleiben.

Bei einem erwarteten Gewinn je Aktie von 0,09 Euro ergibt sich ein 2016er-KGV von 27. 2017 soll der Gewinn nochmals fast verdoppelt werden auf dann 0,16 Euro. Das KGV würde dann auf 15 sinken.

Der Newsflow zuletzt war extrem positiv. Man sicherte sich wichtige Aufträge von Porsche und für ein Rennstreckenprojekt in Kuwait.

Mir gefällt der operative Schwerpunkt, weil man sowohl im Sport- als auch im Firmengeschäft in Wachstumsmärkten aktiv ist. Motorsport, Handball und Fußball boomen hinsichtlich des Zuschauerzuspruchs genauso wie der Bereich Erlebnisreisen und -touren, Fahrtrainings u.ä. Letztere Events werden zur Stärkung der Marke auch für Autobauer immer wichtiger.

Was mir nicht so gefällt ist die hohe Abhängigkeit des Geschäfts von einzelnen Großaufträgen, Projekten und Veranstaltungen sowie insgesamt die schwachen Margen des Unternehmens. Dazu passt die wenig glorreiche Historie von wige. Noch im Jahr 2006 notierte die Aktie im Bereich 15 bis 20 Euro, heute liegen wir bei 2,69 Euro.

Insofern rate ich von einem Kauf auf, obwohl die Aktie gestern dynamisch auf ein neues 52-Wochen-Hoch ausgebrochen ist:
wige

Screening 28.09. – Die restlichen Werte

September 28th, 2016

Screening 28.09.2016

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31 Treffer

Hier nun noch eine Übersicht über die restlichen Treffer aus dem Screening (Werte 14 bis 31):

14 Lumentum Holdings (LITE)
15 Nevro Corp (NVRO)
16 Abiomed (ABMD)
17 Health Equity (HQY)
18 CommerceHub (CHUBA)
19 Seattle Geneteics (SGEN)
20 Arista Networks (ANET)
21 Argan (AGX)
22 Cimpress NV (CMPR)
23 Hill-Rom Holdings (HRC)
24 Arch-Capital Group (ACGL): Allerdings heftiges Reversal intraday. Dürfte die alten Hochs nicht mehr so schnell erreichen.
25 Dolby Laboratories (DLB)
26 Blackstone Mortgage Trust (BXMT): Analyse entfällt, da Trusts nicht für die Strategie in Frage kommen.
27 Jernigan Capital (JCAP)
28 Carbonite (CARB)
29 PennantPark Floating Rate Ltd. (PFLT: Analyse entfällt, da Limited Partnerships nicht für die Strategie in Frage kommen.
30 Orion Group Holdings
31 Ariad Pharmaceuticals (ARIA): Kommt als im Kerngeschäft defizitärer und zulassungsabhängiger Biotechwert nicht für die Strategie in Frage.

Adobe Systems (ADBE) – Der Cloud-Gewinner

September 28th, 2016

Screening 28.09.2016

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31 Treffer

Wert 12: ADBE: Adobe Systems

Adobe hat es geschafft seine Top-Seller erfolgreich als Paketangebote in die Cloud zu migrieren, dazu zählen u.a. die Adobe Marketing Cloud-, die Adobe Creative Cloud- und die Adobe Document Cloud-Services.
Zur Creative Cloud zählen beispielsweise Apps wie Photoshop oder InDesign. Insgesamt verfügt man hier inzwischen über mehr als sieben Millionen Kunden.
Die Marketing-Sparte wurde vor allem durch Übernahmen aufgebaut. Wichtig ist hier Omniture, der Pionier und das größte Unternehmen im Bereich Web Analytics sowie Neolane, die eine Software für Cross-Channel-Werbekampagnen entwickelt haben.
Die Document-Sparte schließlich ist vor allem durch die Acrobat-Reihe bekannt, mit Adobe Sign hat man aber auch hier ein neues vielversprechendes Produkt im Bereich elektronische und digitale Signaturen.
Mit der Umstellung einher ging die Umstellung des Geschäftsmodells von Lizenzverkäufen auf Web-Abos. So lassen sich die Einnahmen kontinuierlicher gestalten und besser planen.

Die einstige Cash Cow, der Flash-Player zum Abspielen von Videos steht jedoch wegen großer Sicherheitsrisiken stark in der Kritik und hat eine ungewisse Zukunft.

Zuletzt meldete das Unternehmen trotzdem bärenstarke Zahlen für das zweite Quartal, u.a. stieg der Cashflow um mehr als 44 Prozent an im Vergleich zum Vorjahresquartal. Weil Adobe die Umstellung auf Cloud-Services sehr früh vollzogen hat, gehört man nun auch zu den ersten Unternehmen, die durch die immer stärker steigenden wiederkehrenden Umsätze profitieren.

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Ballantyne Strong (BTN) – Aktivistische Investoren sorgen für den Turnaround

September 28th, 2016

Screening 28.09.2016

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31 Treffer

Wert 11: BTN: Ballantyne Strong

BTN ist mit einer Marktkapitalisierung von knapp unter 100 Millionen US-Dollar ein echter Micro Cap. Das bereits 1932 gegründete Unternehmen ist ein Hersteller von Filmprojektoren und hat sich gut an die technologischen Weiterentwicklungen in diesem Bereich angepasst.
Man hat zwei Geschäftsbereiche, Kino und Digitale Medien.

Im Kinobereich liefert man die ganze Bandbreite an erforderlicher Technologie von digitalen Filmprojektoren über Leinwände und Server bis hin zu Soundsystemen und Filmbibliothekmanagement-Systemen.
Im Segment Digitale Medien liegt die Expertise bei Digitalen Signaturen sowie Firmen-Video-Kommunikationsdienstleistungen sowie die Generierung von Inhalten für die Medienstrategie von Firmen.

Darüber hinaus investiert das Management den vorhandenen Cashbestand auch noch aktiv in externe Beteiligungen. Die zwei Investments in diese Bereich sind RELM Wireless Corporation (US-Kürzel RWC) und 1347 Property Insurance Holdings (PIH).

Das Unternehmen ist eine Art Value-Investment ohne Schulden und mit hohem Cashbestand, allerdings bestehen Zweifel an den Fähigkeiten des Managements, was sich auch in der sehr geringen Profitabilität widerspiegelt.

2015 wurden die aktivistischen Investoren Fundamental Global Investors und CWA Asset Management zu den größten Aktionären.
Mit ihnen kamen auch zwei neue Direktoren in den Vorstand, Kyle Cerminara und Lewis M. Johnson, die beide M&A-Erfahrung haben.

Bereits im ersten Halbjahr 2016 gelang ein beeindruckender Turnaround.

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Monolithic Power Systems (MPWR) – Die unbekannte Chipgröße

September 28th, 2016

Screening 28.09.2016

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31 Treffer

Wert 10: MPWR: Monolithic Power Systems

MPWR entwickelt Herstellungsverfahren für Wafer (Grundplatten für elektronische Bauelemente). Ziel ist ein kleinerer Schaltkreis, der auf einem einzigen Chip integriert ist und auch bei hoher Strombelastung präzise arbeitet. Teilweise sind die Module um bis zu 90 Prozent kleiner und arbeiten auch schneller als die der Konkurrenz. Die eigene Prozess-Technologie nennt sich BCD Plus.

MPWR ist dabei ein so genannter fabrikloser Hersteller, nutzt also Auftragsproduzenten für die Herstellung seiner Produkte.

Die größten Märkte für MPWR sind aktuell Ladegeräte für Elektronikprodukte, z.B. für Tablets, sowie der Kommunikationsbereich und Speicherelemente für den Computer-Markt.
Enthalten ist die Technologie von MPWR u.a. in der Sony PlayStation 4, in der Microsoft Xbox oder Blue-ray- und DVD-Playern. Insgesamt sind die Zielmärkte sehr breit gefächert.

Das Unternehmen konnte die Umsätze in den letzten vier Quartalen um 15 %, 15 %, 16 % und 19 % steigern, lag also jeweils knapp oberhalb meiner Zielmarken für Lanyi-/Darvas-Aktien.

MPWR hat zwar einen deutlichen Entwicklungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz, befindet sich aber in einem zyklischen Markt. Entsprechend kann es zu Kurseinbrüchen kommen, wenn die Nachfrage zurückgeht und Überkapazitäten aufgebaut werden.

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Supernus Pharmaceuticals (SUPN) – Die Ausnahme im Biotech-Segment

September 28th, 2016

Screening 28.09.2016

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31 Treffer

Wert 9: SUPN: Supernus Pharmaceuticals

Supernus gehört zu den wenigen mittelgroßen Biotechfirmen, die bereits profitabel sind und konstant und schnell wachsen.
Fokus des Unternehmens ist die Therapie von Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Supernus ist seit gut vier Jahren börsennotiert und hat eine Marktkapitalisierung von rund 1,3 Milliarden US-Dollar. 2015 erzielte man erstmals in einem Quartal einen positiven Cashflow.

Die letzten Quartalszahlen Anfang August überzeugten mit einem Gewinn je Aktie von 18 Cents, der 8 Cents oberhalb der Erwartungen lag. Auch die Umsätze schlugen die Konsensschätzungen mit einem Wachstum um 45 Prozent auf etwas über 50 Millionen US-Dollar leicht.

2014 wurden die ersten beiden Medikamente auf den Markt gebracht bei denen Supernus seine eigene Technologie zur Entwicklung verwendet hat. Beide Produkte, Trokendi XR und Oxtellar XR, werden gegen Epilepsie eingesetzt und wurden in 2013 zugelassen. Das Umsatzwachstum ist bei beiden beeindruckend:

Im ersten Quartal 2016 legten die Verschreibungen für Trokendi um 56 Prozent zu und die für Oxtellar um 34 Prozent. Beide zusammen genommen schafften im zweiten Quartal ein Wachstum um 38,9 Prozent auf 123.758.

Supernus sieht aber das Marktpotenzial für beide Medikamente noch deutlich höher, nämlich bei zusammen 500 Millionen US-Dollar per anno. Hintergrund sind mögliche Indikationsausweitungen, z.B. auf Vorbeugung gegen Migräne bei Erwachsenen. Eine vorläufige Zulassung für diese Indikation hat Supernus am 24.August 2016 erhalten.

supn

Nvidia (NVDA) – Wachstumstreiber Virtual Reality und Autonomes Fahren

September 28th, 2016

Screening 28.09.2016

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31 Treffer

Wert 8: NVDA: Nvidia

Bekannt als Spezialist für hochwertige Graphikkarten in PCs und Laptops streckt Nvidia seine Fühler mehr und mehr in die Zukunftsmärkte Virtual Reality und Autonomes Fahren aus. Die Kombination aus starkem Kerngeschäft und glänzenden Zukunftsperspektiven katapultiert die Aktie von Hoch zu Hoch.

Trotzdem scheint die Aktie der Realität etwas vorausgeeilt. Analysten sehen für das kommende Jahr vor dem Hintergrund der hohen Bewertung ein eher moderates Gewinnwachstum von 25 Prozent, das sich danach weiter verlangsamen dürfte.

Im Kerngeschäft sind Experten davon überzeugt, dass die Graphikkarten mit Pascal-Architektur denen von AMD´s Polaris überlegen sind. Eventuell könnte es demnach bereits in 2017 Apple Macs mit Nvidia-Grapikkarten geben.

Nachdem im Bereich der Fahrassistenz-Programme Tesla und MobilEye ihre Partnerschaft beendet haben könnte es sein, dass Tesla hier künftig enger mit Nvidia zusammenarbeitet.
Bereits unter Dach und Fach ist eine Partnerschaft mit Baidu (BIDU), die bei der Entwicklung einer Landkarten- und Autonomes Fahren-Technologie zusammen arbeiten. Nvidia hat hier eine neue und effizientere Version seines auf künstlicher Intelligenz basierenden Computer Drive PX entwickelt, den Drive PX 2.

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GrubHub (GRUB) – Das Lieferando-Vorbild

September 28th, 2016

Screening 28.09.2016

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31 Treffer

Wert 7: GRUB: GrubHub

GrubHub ist quasi die All-in-One-App, um online Essen zu bestellen. Die Idee dahinter ist simpel: Statt über Google oder andere Suchmaschinen nach Lieferdiensten in der Nähe zu suchen, weiß die GrubHub-App sofort, wo sich der User befindet und zeigt ihm, bei welchen Lieferanten er im Moment was bestellen kann. Integriert ist eine Bewertungsplattform, in der andere User ihre Erfahrungen mit dem jeweiligen Lieferdienst schildern. In Deutschland buhlen in diesem Bereich gerade die Rocket Internet-Tochter Lieferheld und Lieferando um die Marktführerschaft.

Die Möglichkeit, direkt beim Bestellvorgang auch via Web zu bezahlen, erleichtert die Abwicklung zusätzlich.

GrubHub nimmt dafür eine recht satte Provision im Bereich von 10 bis 15% der Bestellsumme. Trotzdem lassen sich immer mehr Restaurants nutzen, weil es wichtig ist präsent zu sein, um neue Kunden zu gewinnen bzw. alte nicht zu verlieren, die inzwischen nur noch über die App bestellen. Das Unternehmen profitiert vom typischen Netzwerk-Effekt im Internet. Das heißt, meist setzt sich ein Anbieter durch, nämlich der First Mover und oder der mit dem größten Angebot bzw. der besten App. Grubhub ist hier auf einem guten Weg.

Die Tochter Seamless ist das zweite Standbein von GrubHub und richtet sich an Firmenkunden, die keine eigene Kantine haben. Auch hier nimmt GrubHub Provision für die Vermittlung der Bestellungen.
Der Vorteil des Geschäftsmodells ist die Skalierbarkeit. Interessant ist auch das Suchlisten-Geschäft. Hier hat das Unternehmen das Google Adwords-Modell kopiert. Lieferdienste, die bereit sind, Grubhub einen höheren Prozentsatz des Umsatzes zu gewähren, tauchen in der Liste weiter oben auf oder werden speziell hervor gehoben

Risiken ergeben sich dadurch, dass die Lieferdienste versuchen können, ihre Kunden durch die Gewährung von Extras wieder dazu zu bringen, direkt bei ihnen zu bestellen. Außerdem versuchen Google, Yelp http://armin-brack.com/2016/09/28/yelp-der-standard-bei-restaurant-apps/ und TripAdivsor sowie Expedia in die GrubHub-Domäne vorzudringen, neuerdings auch Amazon mit PrimeNow sowie Uber. GrubHub ist aber das größte auf diesen Bereich spezialisierte Unternehmen.

Im Gegensatz zu Yelp fokussiert sich GrubHub rein auf den Bereich Lieferdienste. Beide Firmen sind auch Übernahmekandidaten, ähnlich wie der Tischreservier-Dienst OpenTable damals von Priceline aufgekauft worden ist. Die Konsolidierung im Bereich Social-/Mobile-Tech ist derzeit in vollem Gange.
GrubHub verbindet inzwischen 45.000 Restaurants in 1.100 US-Städten und in London mit seinen Kunden.
Zuletzt profitierte die Aktie von einer Anhebung des Kursziels der Analysten von Cowen. Dieses Kursziel liegt bei aktuell 38 $ (nach zuvor 33 $) aber immer noch unterhalb des Börsenkurses. Cowen rechnet damit, dass die Kernmarken von GrubHub ihre Vermittlungsumsätze bis 2025 von aktuell 2,4 Milliarden auf dann 6,8 Milliarden $ ausbauen werden. Das Unternehmen habe seine Technologie-Plattform weiter verbessert, u.a. im Bereich der Empfehlungen, der Sortiermethoden, der Empfehlungen einzelner Menüs und beim Checkout.

grub

Exone (XONE)- 3D-Druck-Turnaround-Story

September 28th, 2016

Screening 28.09.2016

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31 Treffer

Wert 6: XONE: The Exone Company

– XONE gehört zu den Firmen aus dem 3D-Druck-Segment, die in den vergangenen Jahren besonders stark enttäuscht haben.
– Nachdem GE Anfang September die Übernahme der beiden 3D-Druck- Erfolgsunternehmen Arcam und SLM Solutions bekanntgegeben hat, kommt auch neue Fantasie in Exone.
– Das ist allerdings nur bedingt rational, denn GE konzentriert sich speziell auf Metall-Anwendungen.
– XONE überzeugte immerhin mit den letzten Quartalszahlen. Die Umsätze kletterten in Q2 um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 11,8 Millionen $. Das ist ein Rekordwert. Bei diesem Niveau erreichten auch die Bruttomargen mit 30 % und 27 % ordentliche Werte, was laut Unternehmen ein Zeichen für Skaleneffekte ist.
– Positiv auch: Der Auftragsbestand legte gegenüber dem ersten Quartal um 3,1 auf 19,5 Millionen $ zu. Auch der Cashbestand stieg leicht auf 31,9 Millionen $.
– Chairman und CEO S. Kent Rockwell äußerte sich sehr zufrieden: “Die Rekordumsätze stammen vor allem von Verkäufen unserer größeren indirekten Maschinen. Wir sehen weiter eine steigende Akzeptanz unserer Technologie durch Produktivitätsverbesserungen bei unseren Maschinen und einer größeren Auswahl an Materialien, die von unseren Kunden gewünscht worden war.

– Die Aktie brach bereits am Montag aus einer Darvas-Box nach oben aus und generierte damit ein neues Kaufsignal.

xone